Gestaltung die sich zum Ziel gesetzt hat, die Gesundheit zu fördern bzw. zu erhalten, sollte immer informierte Gestaltung sein. Hierbei spielt eine konsequente und transdisziplinäre Recherche eine bedeutsame Rolle. Mittlerweile bietet sich ein breites Spektrum wissenschaftlicher und populärer Quellen sowohl Web-basiert als auch in Print an. Um einen groben Überblick über spannende Quellen zu erhalten finden Sie hier eine erste Auswahl.

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Literatur-Empfehlungen

Nachfolgend finden Sie eine Reihe ausgewählter Literatur zum Themenbereich der empirischen Designforschung mit besonderer Berücksichtigung gesundheitsfördernder Gestaltung. Die jeweiligen Listen werden fortlaufen ergänzt und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Dilani, Alan (2001): Design & Health. The therapeutic benefits of design. Stockholm: AB Svensk Byggtjänst.

Dilani, Alan (2005): Psychosocially Supportive Design. As a Theory and Model to Promote Health. In: International Academy for Health and Design (Hg.): 4th Design & Health Word Congress & Exhibition. Frankfurt. International Academy for Health and Design, S. 13-22.

Ulrich, Roger S. (1984): View through a Window May Influence Recovery from Surgery. In: Science 224 (4647), S. 420-421.

Ulrich, Roger S. (1986): Effects of hospital environments on patient well-being. A lecture in the Østmarka series in Psychiatry. Trondheim: Department of Psychiatry and Behavioural Medicine, University of Trondheim.

Ulrich, Roger S. (1999): Effects of gardens on health outcomes. Theory and research. In: Clare Cooper Marcus und Marni Barnes (Hg.): Healing gardens. Therapeutic benefits and design recommendations. New York, NY: Wiley (Wiley series in healthcare and senior living design), S. 27-86.

Brandes, Uta; Erlhoff, Michael (2008): Designtheorie und Designforschung. Design studieren. Paderborn: UTB.

Buxton, William (2007): Sketching user experiences. Getting the design right and the right design. Amsterdam, Boston: Elsevier/Morgan Kaufmann.

Häder, Michael (2010): Empirische sozialforschung. Eine einführung. [S.l.]: Vs Verlag Fur Sozialwisse.

Neumann, Peter (2013): Handbuch der psychologischen Marktforschung. Stichprobenauswahl – Forschungsstrategien – qualitative und quantitative Methoden – Auswertung und Visualisierung der Daten – Präsentation der Ergebnisse. Bern: Huber (Lehrbuch Psychologie).

Visocky O’Grady, Jennifer; Visocky O’Grady, Kenneth (2006): A designer’s research manual. Succeed in design by knowing your clients and what they really need. Gloucester, Mass.: Rockport Publishers (Design field guides).

Devlin, Ann Sloan (2014): Transforming the doctor’s office. Principles from evidence-based design. New York: Routledge.

Hamilton, D. K. (2003): The Four Levels Of Evidence-Based Practice. In: Healthcare Design, S. 18-26.

The Center for Health Design (2010): An introduction to evidence-based design. Exploring healthcare and design. 2nd ed. Concord, CA: The Center for Health Design (EDAC study guide series, 1).

Wagenaar, C. (2014): Evidence Based Design. In: Tijdschrift voor Ergonomie 39 (1), S. 6-9.

Journals und Zeitschriften

Healthcare Design Magazine

HERD: Health Environments Research & Design Journal

Das Health Environments Research & Design Journal wird vom Center for Healthdesign herausgegeben. Es beinhaltet wissenschaftliche Artikel zum Thema der Gesundheitsförderung durch Design und ist peer-reviewed. mehr dazu unter HERD Journal

World Health Design

Die Zeitschrift beinhaltet sowohl einen wissenschaftlichen Teil als auch ein Dossier. Sie wird von der International Academy for Design and Health herausgegeben und thematisiert neben der allgemeinen gesundheitsfördernden Wirkung gestalterischer Ansätze insbesondere das Konzept des „Salutogenic Designs“.

Journal of Design Research

Als eine der wenigen klassisch wissenschaftlichen und peer-reviewed Journals auf dem Gebiet der Designforschung beschäftig sich das Journal of Design Research mit der Schnittstelle zwischen Mensch und Gestaltung insbesondere aus einer sozialwissenschaftlichen Perspektive.

EBD Journal

Manchmal verschwimmt die Grenze zwischen einem Blog und einem Journal. Das EBD Journal ist solch ein Fall. Inhaltlich gesehen müsste es eigentlich unter den Zeitschriften aufgeführt werden. Gleichzeitig sind seine innovative Darstellungsweise und der Blog-basierte Aufbau gute Gründe das EBD Journal hier auch als Blog zu erwähnen. Spannend daran ist, dass es sich konsequent mir wissenschaftlich methodischer Forschung im Design beschäftigt und dabei (anders als die meisten Evidence-based Design Publikationen) nicht allein auf den Gesundheitssektor abzielt.

Recherche-Quellen