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Methoden-Review: Personas

Spätestens mit dem Aufkommen des Human-Centered Designs gehört es zur Gestaltung von Produkten, Systemen und Dienstleistungen wie selbstverständlich dazu, neben technisch-funktionalen Aspekte des Kontexts auch die Nutzenden in den Fokus zu nehmen. Wer wird später das designte benutzen? Welche besonderen Eigenschaften, Fähigkeiten, Einschränkungen und Hintergründe sind bei der Person zu

Gesunde Nachhaltigkeit? Wann nachhaltige Gestaltung gesundheitsfördernd ist und gesundheitsfördernde Gestaltung nachhaltig.

Nicht erst seit Fridays for Future spielen Bedenken zum Umweltschutz und dem Klimawandel eine relevante Rolle in der Designmethodik. Dabei hat sich in den letzen Jahrzehnten eine Vielzahl von Herangehensweisen und Zielsetzungen entwickelt, deren tatsächliche Effektivität in Bezug auf eine nachhaltige Entwicklung aus heutiger Sicht nicht immer gewährleistet war. Die

System der gesundheitsfördernden Gestaltung

[ein Beitrag in eigener Sache…] (Quelle: © Springer Fachmedien Wiesbaden 2019 Jonas Rehn, Gesunde Gestaltung -> OPEN ACCESS)   Zahlreiche Fachdisziplinen und methodische Richtungen zielen darauf ab, durch gestalterische Maßnahmen die Gesundheit direkt oder indirekt zu fördern [1] [2]. Dabei reichen die Ansatzpunkte von der Reduktion von Risikofaktoren bis zur

Designforschung und Gesundheit jenseits deutscher akademischer Systeme

Wer in den vergangenen Monaten in einschlägigen deutschen Foren und Plattformen nach Veranstaltungen zu Designforschung und Gesundheit gesucht hat, wurde erstaunlicherweise nicht sehr fündig. Dabei zeigte sich zum Beispiel mit der breit aufgestellten Konferenz Design4Health an der Sheffield Hallam University in England wie agil, transdisziplinär und produktiv der internationale Designforschungsdiskurs

Ein Designmodell zur Veränderung des Gesundheitsverhalten

[ein Beitrag in eigener Sache...] Zahlreiche Theorien aus unterschiedlichen Disziplinen befassen sich mit dem Gesundheitsverhalten und möglichen Faktoren, die dieses beeinflussen. Dabei unterscheiden sich bisweilen auch die jeweiligen Definitionen des Begriffs „Gesundheitsverhalten“. Allgemein werden damit meist jene Aspekte des Verhaltens zusammengefasst, die sich auf die Gesundheit und deren Erhaltung beziehen.

Design als Handlungsangebot für aktivere Lebensstile

Gestaltung kann sich auf vielfältige Weise auf die Gesundheit auswirken. Eine davon ist es, Angebote zu schaffen, die den Lebensstil und insbesondere das Gesundheitsverhalten positiv beeinflussen. Dies kann zum Beispiel dazu führen, dass körperliche Aktivität gefördert wird. So sind etwa in der Schweiz zunehmen „Bikehubs“ zu finden, die Radfahrern als

Die Autobahn als Erholungsort

Mit einer erhöhten Belastung an Stickoxiden, Lärm und verkehrsbedingten Sicherheitsrisiken gehört die Autobahn und ihre Peripherie nicht unbedingt zu klassischen Bereichen gesundheitsfördernder Gestaltung. Wer auf langen Reisen mit dem Auto dann zur Pause an einer der Autobahnraststätten eine Pause einlegt, wird allzu oft mit einem Hybrid aus Tankstelle und architektonischem

Stress und Design

Es gibt eine Reihe von Umweltfaktoren, die sich positiv wie auch negativ auf die Gesundheit auswirken können. Während Rauchverbote in öffentlichen Räumen und Altersbeschränkungen bei alkoholischen Getränken für die Risiken mit gesundheitsgefährdenden Stoffen sensibilisieren, bleibt Stress eine weitgehend unterschätzte Größe in der gesundheitlichen Prävention. Stress - besonders dauerhafter Stress -

Wenn das Bierglas das Trinkverhalten bestimmt…

Gesundheitsfördernde Gestaltung kann auch bedeuten, durch Design Risikoverhalten zu reduzieren. Forscher konnten nun zeigen, dass die Form eines Bierglases die Trinkgeschwindigkeit beeinflussen kann - und das ganz ohne warnende Aufkleber. Grundlage der Untersuchung sind die formalen Unterschiede zwischen zwei Arten von Biergläsern, nämlich Bierkrügen und Weizenbiergläsern. Erstere sind in der

Methoden-Review #1: Qualitative sozialwissenschaftliche Forschungsmethoden

Wer im Rahmen gestalterischer Prozesse empirisch forschen möchte, steht zunächst vor der Herausforderungen zu seinem Entwurfsprojekt eine (oder mehrere) geeignete Forschungsmethoden auszuwählen, die zum Erkenntnisziel, dem Untersuchungskontext, den Fähigkeiten des Forschers bzw. der Forscherin sowie zum Budget, Zeitplan und anderen Parametern passt. Dabei stellt sich auch die Frage, aus welchem