Forschungsmethoden

Methoden-Review: Personas

Spätestens mit dem Aufkommen des Human-Centered Designs gehört es zur Gestaltung von Produkten, Systemen und Dienstleistungen wie selbstverständlich dazu, neben technisch-funktionalen Aspekte des Kontexts auch die Nutzenden in den Fokus zu nehmen. Wer wird später das designte benutzen? Welche besonderen Eigenschaften, Fähigkeiten, Einschränkungen und Hintergründe sind bei der Person zu

Designforschung und Gesundheit jenseits deutscher akademischer Systeme

Wer in den vergangenen Monaten in einschlägigen deutschen Foren und Plattformen nach Veranstaltungen zu Designforschung und Gesundheit gesucht hat, wurde erstaunlicherweise nicht sehr fündig. Dabei zeigte sich zum Beispiel mit der breit aufgestellten Konferenz Design4Health an der Sheffield Hallam University in England wie agil, transdisziplinär und produktiv der internationale Designforschungsdiskurs

Wenn das Bierglas das Trinkverhalten bestimmt…

Gesundheitsfördernde Gestaltung kann auch bedeuten, durch Design Risikoverhalten zu reduzieren. Forscher konnten nun zeigen, dass die Form eines Bierglases die Trinkgeschwindigkeit beeinflussen kann - und das ganz ohne warnende Aufkleber. Grundlage der Untersuchung sind die formalen Unterschiede zwischen zwei Arten von Biergläsern, nämlich Bierkrügen und Weizenbiergläsern. Erstere sind in der

Methoden-Review #1: Qualitative sozialwissenschaftliche Forschungsmethoden

Wer im Rahmen gestalterischer Prozesse empirisch forschen möchte, steht zunächst vor der Herausforderungen zu seinem Entwurfsprojekt eine (oder mehrere) geeignete Forschungsmethoden auszuwählen, die zum Erkenntnisziel, dem Untersuchungskontext, den Fähigkeiten des Forschers bzw. der Forscherin sowie zum Budget, Zeitplan und anderen Parametern passt. Dabei stellt sich auch die Frage, aus welchem