Am 19. und 20.2016 wurde in der ACURA-Klinik in Bad Kreuznach eine experimentelle Designforschungsuntersuchung durchgeführt. Offizieller Untersuchungsgegenstand war ein Fingerpulsoximeter, der von Teilnehmern im Hinblick auf Qualität, Attraktivität und Nutzerfreundlichkeit untersucht werden sollte. Durchgeführt wurde die Untersuchung vom Institut für Prävention und Gesundheitsförderung (IPGf).
2 Tage Experiment
0
Teilnehmer

Ergebnisse der Produktbeurteilung

Die Messung mit dem Produkt ist angenehm.

5,92 von 6 Punkten 97

Mir fällt es leicht das Produkt zu benutzen.

5,73 von 6 Punkten 90

Ich kann mir gut vorstellen, das Produkt aus medizinischen Gründen dreimal täglich zu benutzen.

5,58 von 6 Punkten 87

Ich halte die Messung des Blutsauerstoffs für interessant.

5,63 von 6 Punkten 89

Zur Verbesserung meines Trainings würde ich regelmäßig meinen Blutsauerstoff mit dem Gerät messen.

5,08 von 6 Punkten 79

Im allgemeinen achte ich auf meine Gesundheit.

5,05 von 6 Punkten 75

Diese Art der Bestimmung des Blutsauerstoffs halte ich für zuverlässig.

5,06 von 6 Punkten 78

Im Allgemeinen beurteile ich das Produkt als…

5,37 von 6 Punkten 87

Erweiterter Untersuchungsgegenstand

Neben der Beurteilung des Pulsoximeters wurde auch die unbewusste Wirkung von Design-Elementen auf das Fühlen und Handeln von Personen erforscht. Dies nennt man in der Psychologie „Priming“. Im Fall dieses Experimentes ging es um die Wirkung des Stehpultes, an dem die Teilnehmer die Erhebungsbögen ausgefüllt haben. Je nach Gruppe war dieses besonders robust, edel und angenehm oder wackelig, kühl und hart gestaltet.

Gemessen wurde dabei mittels Fragebogen verschiedene psychologische Eigenschaften untersucht.

Psychologische Fragebögen

In Feldern wie der Marktforschung und der Psychologie gibt es eine Fülle von Fragebögen, die gezielt einzelne Eigenschaften oder Meinungen von Versuchspersonen untersuchen sollen.

In diesem Experiment wurden dabei Aspekte untersucht, die für das Gesundheitsverhalten relevant sind.
Rechts finden Sie eine Liste der verwendeten Psychometrische Messinstrumente mit Links zu weiteren Erläuterungen.

Selbstwirksamkeitserwartung

Selbstwirksamkeitserwartung

Die von Ralf Schwarzer untersuchte Selbstwirksamkeitserwartung beschreibt die subjektive Überzeugung Herausforderungen und Schwierigkeiten aus eigenen Stücken meistern zu können.

weitere Informationen

Resilienz

Resilienz

Resilienz beschreibt eine Form der Widerstandskraft und des Durchhaltevermögens. Wer resilient ist, besitzt Resourcen relativ unbeschädet durch Krisen und Herausforderungen durchzustehen.
weitere Informationen

Kohärenzgefühl

Kohärenzgefühl

Das Kohärenzgefühl beschreibt die Überzeugung, das Leben als zusammenhängend und sinnvoll anzusehen. Sie ist ein zentrales Element der Salutogenese, ein Gesundheitsparadigma von Aaron Antonovsky, dass der Frage nachgeht, was den Menschen gesund hält und sich weniger darauf konzentriert was ihn krank macht.
weitere Informationen

Kontrollüberzeugung

Kontrollüberzeugung

Mit Kontrollüberzeugung beschreiben Psychologen inwieweit eine Person das Gefühl hat, das Leben und die Welt kontrollieren zu können. Dabei wird zwischen internaler und externaler Kontrollüberzeugung unterschieden. Erstere beschreibt die Überzeugung, sich selbst kontrollieren (z.B. motivieren) zu können und letztere bezieht sich auf äußere Geschehenisse, als die Frage inwiefern das Schicksal oder höhere Mächte das eigene Leben beeinflussen.

weitere Informationen

Ergebnisse der erweiterten Untersuchung

Zwischen den beiden Gruppen konnten bislang keine statistisch relevanten Unterschiede festgestellt werden. Die Werte der einzelnen psychologischen Messungen sind im Durchschnitt:

0
Kohärenzgefühl
0
Resilienz
0
Kontrollüberzeugung
0
Selbstwirksamkeitserwartung

Und auch das Obst?!

Psychologen und Ökonomen beschäftigen sich an vielen stellen damit, wie etwa die Anordnung von Möbeln oder auch die Präsentation von Nahrungs- und Genussmitteln unser tägliches Verhalten mitbestimmen. In den vergangenen Jahren ist dazu der Begriff „Nudge“ sehr populär geworden. Verhaltensökonomen beschreiben damit den Versuch etwa durch die Gestaltung einer Kantine Personen zu einem gesünderen Essverhalten zu bewegen.

In diesem Experiment wurde neben den oben beschriebenen psychologischen Aspekte auch untersucht, ob Teilnehmer nach der Konfrontation mit einem der beiden Pulte tendenziell eher zum „gesünderen Apfel“ oder zum „ungesünderen Süßen“ greifen.

Holzpult

Teilnehmer am Holzpult haben sich etwas häufiger die Süßigkeit gegönnt.

0
Stück Schokolade
0
Äpfel

Metallpult

Teilnehmer am Holzpult haben sich etwas häufiger die Süßigkeit gegönnt.

0
Stück Schokolade
0
Äpfel

Noch Fragen...?

Falls Sie weitere Fragen oder Anmerkungen haben, können Sie diese an folgende Mail-Adresse richten:
gesundegestaltung@jonasrehn.de